Die Zeit vergeht, Urlaub in Kalifornien und dann?

Aufmerksame Leser erinnern sich vielleicht an das hin und her, als ich im Frühjahr versuchte mein Model S gegen einen Neuwagen einzutauschen.

 Das haben die Kollegen bei Tesla mit viel Inkompetenz sehr gut zu verhindern gewusst. In der Folge beschloss ich, erst einmal eine Tesla Pause einzulegen. Ich besorgte uns einen Mercedes e200 NGD, bei dem – wenn auch Verbrenner – zumindest die Emission von Schadstoffen nicht zu hoch sind. Ganz ohne Betrug, Erdgas (bzw. CNG) verbrennt ohne Stickstoffe und Feinstäube und auch die Co2 Werte sind wesentlich „freundlicher“.

Was ich nicht wusste: Wer Erdgas sagt, sagt auch Fracking.

Das sagen zumindest die CNG Verbände im Bezug auf CNG. Das möchte ich definitiv nicht sagen, denn die Theorie sah so gut aus. Bei CNG sind Beimischungen von Biogas – also aus Abfällen und Jauche erzeugtes Gas – bis zu 100% möglich, ohne dass es der Sache einen Abbruch tut. Aber wenn die Herrschaften denken, dass man lieber Gas durch eine zerstörerische Technologie wie Fracking gewinnen muss, bin ich leider raus. Die Wahlfreiheit, welches Gas man tankt, gibt es nicht. Also der nächste Fahrzeugtausch ist gedanklich vorbereitet.

Zurück zur Geschichte. Wir hatten also unseren neuen Benz mit CNG Tanks und dann ging es nach Südkalifornien. Neben immer noch sehr vielen Prius und anderen Toyota Hybriden, prägt nun eine weitere Automarke das Straßenbild. Wer ahnt es? Klar, es ist Tesla. Fährt man von San Diego nach L.A. oder umgekehrt, kommen einen im Minutentakt Model S und X entgegen.

Was passiert? Der Wunsch wird wieder größer auch einen zu fahren. Und vor dem Hintergrund, dass die Familie bald Nachwuchs erwartet, spricht natürlich vieles für ein Model X. Große Aufregung und dann der Entschluss, noch in Kalifornien schreib ich den Tesla Vertriebskollegen aus München an, der sich beim letzten Versuch so exzessiv für seine Kollegen entschuldigt hat. Suchparameter: Model X, Akku min. 90kWh, Autopilot 1 oder 2 und Lederausstattung.

Der Tesla Vertriebler versuchte mich natürlich umgehend zu Arbeitsbeginn (trotz der Info, das ich in Kalifornien sei, also nachts um 3:30 Ortszeit) anzurufen. Per E-Mail klappte es dann noch und tauschten wir dann die Anforderungen aus. Kurze Zeit später kam das erste Angebot, ein neues 90er Model X, weißer Perleffekt Lack, Leder und Autopilot 1 für knapp 35.000 Euro unter Liste. Fragte noch mal kurz nach Alternativen (andere Farben) und dann nach einer Finanzierung. Dummerweise war das Auto weg, bevor sich der Kollege gemeldet hat. Er versprach mir aber ein Auto für mich zu finden und wollte mit mir nach Rückkehr telefonieren. Das taten wir auch. Und seit dem? Vier Wochen lang NICHTS. Kein Anruf, kein Update einfach gar nichts. Schade – das setzt sich also genauso fort. Die Pause geht weiter…

 

danielm

 

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