Beobachtung am Supercharger

Das Wochenende nutzten wir für einen Ausflug nach Tirol. Samstag morgen fuhren wir bei niedrigen Temperaturen los, das Ziel war das Stubaital. Da wir beim Hotel keine Lademöglichkeit hatten, planten wir entweder in Innsbruck zu laden oder aber am Brenner.

Wir fuhren bei guten Verkehrsverhältnissen mit durchschnittlich 115 km/h und bekamen von der Navigation gesagt, wir kämen bei der Fahrweise mit ca. 10% Ladung in  Innsbruck an. Während der Fahrt variierte das dann immer etwas. Irgendwann waren wir bei 7%, war uns doch zu knapp erschien und wir stoppten in Irschenberg mit ca. 50% Ladung.

Der Supercharger steht etwas ab vom Schuss an der OMV Tankstelle. Wenn man etwas mehr Auswahl mag, und sich zu einem kleinen Spaziergang motivieren kann, kann neben der Tankstelle Richtung Autobahn, rechts den Berg hoch wandern. Dort warten MC Donalds, FCB Fanshop, Restaurants und ein Quicksilver, DV und Patagonia Shop. Für Abwechslung ist gesorgt…

Nach 30 Minuten meldete die App schon, dass wir weiterfahren könnten. Den Stopp in Innsbruck sparten wir uns und fuhren stattdessen zum Brenner, um in der Loacker Moccaria einen Kaffee zu trinken. Bevor wir uns nach Stubai auf den Weg machten, haben wir uns noch ein paar KW aus dem Supercharger am Brenner gegönnt (italienische Seite bei Lanz). Der Supercharger war der erste, bei dem vorwärts parken muss und der Stall am Heck steht. Hier haben wir das Auto von 45 auf 70% geladen. In 20 Minuten war es soweit.

Am Sonntag fuhren wir erst zum Gletscher und Nachmittags zurück nach Niederbayern. Die 70% Ladung vom Samstag waren nahezu noch vorhanden und so fuhren wir wieder bis nach Irschenberg. Hier waren von den 8 Stalls 7 belegt. Wir parkten auf der B-Säule neben einem 3 Tage alten Model X aus der Schweiz. Die Ladeleistung lag leider gerade mal bei 30 KW. Das Touchscreen sagte und das wir 2 Stunden warten müssten, bis wir genug Strom bis nach Hause hätten. Unser netter Lade-Nachbar sagte uns, dass die A-Säulen immer priorisiert werden*. Als dann eine andere A-Säule frei wurde, wechselten wir dorthin. Es stimmte, die Ladeleistung war verdoppelt. Aber immer noch deutlich geringer als bei unseren anderen Sessions. Als dann die A-Säule von unserem Schweizer Kollegen frei wurden, wechselten wir noch einmal. Jetzt gab es das gewohnte Bild 410km/h – die Zeit für die Weiterfahrt schrumpfte auf 20 Minute. Juhu!!!

Also Memo an mich:

Immer den A-Stall nehmen und möglichst drauf achten, dass kein Auto daneben steht!

*Update: Laut den Kollegen aus dem TFF Forum ist es nicht richtig, dass immer A priorisiert wird. Es wird anscheinend doch die zuerst belegt Säule bevorzugt. Es soll aber relativ lange dauern, bis umgeschaltet wird

 

danielm

 

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